Outdoorwissen Wander/Trekkingstöcke

Was beachten beim Kauf?

Warum einen Wanderstock nutzen?

Wanderstöcke bieten in vielen Terrains und beim Tragen eines schweren Rucksackes mehr Stabilität. Das bedeutet das Gleichgewicht wird besser gehalten.

Beim Bergauf gehen verteilen die Stöcke die Kraft besser und die Muskeln werden gleichmäßiger belastet.

Beim Bergab gehen, werden die Stöcke verlängert, dies bietet eine Entlastung der Gelenke (Sprung-Knie- und Hüftgelenk). In Prozenten ausgedrückt können es bis zu 50% sein. Im Normalfall liegt die Entlastung bei rund 20%!

Ihre Gelenke werden es Ihnen danken!

Gewicht: - handelsübliche Aluminiumstöcke wiegen meist mehr, ca. 490 – 750 Gramm

- Stöcke aus Carbon(Kohlefaser) sind wesentlich leichter, diese gibt es schon ab ca. 300 Gramm bis etwa 500 Gramm

Bei langen Touren oder unwegsamen Gelände kommt jedes Gramm zum tragen, leichtere Stöcke werden dort nicht zum „Hindernis“, bzw. zur Dauerlast.

Griffe: Diese gibt es verschiedenen Werkstoffen, meist aus Kunststoff oder Korknachahmung bzw. Neopren. Die Korkimitate und Neoprengriffe nehmen Handschweiß besser.

Wichtig:  Nach der Nutzung die Griffe säubern das sich der Schweiß und Dreck nicht dauerhaft ablagern kann. Am besten geschieht das mit einem feuchten Lappen.

Teleskopierbarkeit: Die meisten Stöcke verfügen über 3 Segmente, so dass man den Stock an 2 Stellen teleskopieren kann. Die Feststellung erfolgt über einen Drehmechanismus(z.B. SLS-Verschlüsse von LEKI) oder einer Art Klappmechanismus(z.B. FlickLock-Verschlüsse von Black Diamond).

Wichtig ist die gleichmäßige Einstellung der Stöcke, das heißt beide Segmente sollten auf die gleiche Länge eingestellt sein. Vorteilhaft sind hier die cm-Markierungen auf den Stocksegmenten.

Für den Transport die Stöcke einfach zusammenschieben und an den Halteösen des Rucksackes befestigen.

Dämpfung: Bietet etwas mehr Komfort und schont die Handgelenke.

Längeneinstellung: Auf ebenen Gelände sollten Ober-und Unterarm einen 90° Winkel bilden, dann ist der Stock in der richtigen Länge eingestellt. Bitte, auf die schon vorher erwähnte gleichmäßige Längeneinteilung der Segment achten.

Beim Bergabgehen werden die Stöcke etwas verlängert um ein aufrechtes Gehen und einen bessere Entlastung zu ermöglichen.

Beim Bergauf gehen werden die Segmente etwas verkürzt um eine bessere Kraftübertragung zu haben.

Auch 2 unterschiedlich lange Stocklängen, an zum Beispiel Steilhängen ist möglich.