Zelte

Zelte

Tunnelzelte:

-bestes Raum/Gewichtsverhältnis

- steile Seitenwände machen das Zelt komfortabel

- optimal für lange Trekking- und Radtouren

- bei parallel zum Tunnel wehenden Wind ist dieses sehr Windstabil

- bei wechselnden Winden eher Nachteilig

- muss! abgespannt werden

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Kuppelzelte

- Allrounder für fast alle Gelegenheiten

- selbst stehend und selbst tragende Konstruktion

- steht selbst ohne abgespannt zu werden

- perfekt losem Untergrund wie Schnee, Kies etc.

- gute Stabilität, durch kreuzende Gestänge (Kuppelkonstruktion)

- hält gut bei Regen oder sogar Schneelasten

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Geodätzelte:

- Kuppelzelt mit mehreren Kreuzungspunkten

- Sonderform des Kuppelzeltes

- höhere Windstabilität

- sehr stabil auch bei Schneelast

- die Nummer eins bei Expeditionen oder schlechten Wetterverhältnissen

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Die verschiedenen Zeltaußenmaterialien

Polyester PU-Beschichtung:

- PU beschichtete Zelte sind perfekt jeglichen Einsatz

- die Beschichtung ist „hart im nehmen“, wasserdicht und UV-Strahlen abweisend

- von Haus aus mit abgetapten (abgedichteten) Nähten

- nicht so langlebig wie silikonisiertes Material

- schwerer als silikonisiertes Material

- riesige Auswahl auf dem Outdoormarkt

Tipp: Ein leichtes Polyestergewebe mit Polyurethanbeschichtung ist fast mit der menschlichen Haut vergleichbar. Ein hochwertiges Leichtgewichtszelt sollte daher wenn möglich vor aggressiven UV-Strahlen geschützt werden, damit das Gewebe nicht vorzeitig altert. (Beschattung z.B. durch Bäume oder ein zusätzliches Tarp).

 

Silikonisierte Zelte/ Nylon:

- extrem leicht

- robust, ideal für extremere Einsätze

- Nähte müssen in regelmäßigen Abständen nachgedichtet werden (spez. Nahtdichter)

Wissenswertes über Zeltgröße, Gestänge, Apsiden usw.

Zeltgröße: - je nach Bedarf wählbar

-  auf dem Markt gibt es vom kleinsten, leichtesten Ein-Mann-Zelt bis hin zum „Familienschloß“ alles

- Wassersäule beachten, aber nicht überschätzen

- eine gute Belüftung ist wichtig

- Gestänge: Aluminium, aber auch hier gibt es Qualitätsunterschiede

- Flugzeugaluminium zählt zu den hochwertigsten

- ein halbflexibles Gestänge ist am besten, d.h. starr beim Aufbau und beim Stand, aber biegsam bei starken Wind

- Compoundgestänge (Glasfiber) sind meist schwerer und „schwabbliger“, dafür aber kostengünstiger

- Apsiden: wichtig für die Unterbringung von Bekleidung, Schuhen, Rucksäcken usw.

- Eingänge: bei schlechten Witterungsverhältnissen ist es ratsam ein Zelt mit mehr als einen Eingang zu haben

- die Wetter- und Wind abgewandte Seite wird als Eingang, oder zum Kochen genutzt

- Abspannpunkte: wichtig bei schlechten Wetter um ein Zelt ordentlich zu befestigen

Der Preis

Natürlich abhängig von Größe und den verwendeten Materialien. Je aufwendiger und hochwertiger das Material  umso tiefer muss man in die Tasche greifen. Hier entscheidet auch wie oft, für was und wo nutze ich mein Zelt?

Für eine laue Sommernacht allein, muss es ja kein High-Tech Familienzelt werden.

 

Pflege und Lagerung:

Zelte aus silikonisiertem Material ohne abgedichtete Nähte sollten für den Einsatz vor allen in sehr feuchten Regionen mit Silikon-Nahtdichter an besonders beanspruchten Stellen, (Aufhängungspunkte oder Innenzeltanbindungspunkte) nachgedichtet werden.

Wichtig:
Ist das Zelt nass oder feucht, unbedingt so schnell wie möglich vollständig trocknen, um Schimmel oder Stockfleckenbildung zu vermeiden. Verschmutzungen können mit warmem neutralem Seifenwasser entfernt werden (nicht in der Waschmaschine waschen und keine lösungsmittelbasierende Reinigungsflüssigkeit verwenden).
Reißverschlüsse mit kleiner Bürste und Seifenwasser reinigen.
Es gibt spezielle Pflege- und Waschmittel für Zelte, welche das „Zeltleben“ deutlich verlängern können.